Einladung zur Kirche Kunterbunt
„Die Welt im Glas“
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Die Farbe des Advents?
Violett. Er gehört zur „Bußzeit“ – was nichts anderes bedeutet als: Vorbereitungszeit. Aber nicht für ein perfektes Weihnachtsessen und – fest. Sondern für mich und die Ankunft Jesus in meinem Leben. Aber wie kann das aussehen? Wie kann ich mich vorbereiten?
Johannes der Täufer gilt als „Wegbereiter“ für die Ankunft Jesu. Er findet nur leider wenig schmeichelhaften Worte für die Menschen seiner Zeit – Matthäus 3, 7ff.
Unser Thema am Dienstagabend, 16.12.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.
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Ralf Schweinsberg
Wohlfühlzeit Advent?
Freitag sprach ich mit einem Bauunternehmer über Weihnachten. Seine Frau ist vor drei Monaten an Krebs gestorben. Er fragte: Wie wird wohl Weihnachten dieses Jahr? Ich konnte seine Sorgen spüren, seine Angst vor den kommenden Tagen. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit tut der Verlust besonders weh. Jetzt sehen wir deutlicher die Verletzungen, Risse und Brüche in unseren Familien.
Viele sind heute Patchwork-Familien, mit interessanten Fragen: Wie feiere ich, mit wem, wann, wie lange und wo? Feiere ich in der alten Heimat oder mit der Familie meiner Partnerin? Bin ich bei meiner Mutter oder meinem Vater? Wie schaffen wir noch den Besuch bei den Schwiegereltern? Wie mache ich es allen recht? Wie werde ich allen gerecht? Wie komme ich zu meinem Recht?
Advent und Weihnachten sind nicht einfach. Für manche Menschen sind diese Wochen schwierig, für andere unerträglich. Die Zeit erinnert schmerzlich daran, wer und was fehlt: der Vater, der überraschend gestorben ist; ein Kind, das im Sommer starb; der Arbeitsplatz, der verloren ging, der Partner, der mir abhandengekommen ist. Die Botschaft von Geburt, Stall, Hirten und Königen trifft Menschen mit solchen Erfahrungen oft nicht.
Es stimmt leider nicht, dass die Zeit alle Wunden heilt. Manche Verletzungen werden Teil dessen, wer wir sind. Narben bleiben und Wunden heilen nicht vollständig. Advent und Weihnachten wirken für viele wie eine simple Inszenierung, mit der sie nichts anfangen können.
Doch es gibt auch eine andere Perspektive. Ein Adventswort sagt: „Dann kommt der Menschensohn auf einer Wolke mit göttlicher Macht und Herrlichkeit und alle werden ihn sehen. Dann richtet euch auf und erhebt den Kopf: Bald werdet ihr gerettet!“ Wir sollen den Blick zu heben — gegen die Last der Trauer, gegen Schuld und gegen einengende Routinen. Wer den Blick erhebt, kann freier atmen.
Jesus sagt: „Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: Wenn die ersten Blätter herauskommen, dann wisst ihr, dass der Sommer bald da ist.“ So wie die Natur zuverlässig wiederkehrt, so ist auch Verlass auf das Nahen der Erlösung. Jesus will sagen: Er kommt nicht nur am Ende der Zeit, sondern immer wieder in mein Leben. So wie Blätter immer wieder neu ausschlagen. Darauf kann ich mich verlassen. Er ist da, jetzt und hier, lässt mich nicht los, gerade in finsteren Tälern. Er steht mir zur Seite, still und unerkannt, in diesem Jahr und alle Jahre wieder.
Ralf Schweinsberg
Seht auf und erhebt eure Häupter!
Kopf einziehen und durch! Oder „Kopf hoch, wird schon wieder“, sagen wir – ein schwacher Trost. Wir sind meist sprachlos, wenn andere beschwert sind.
Gerade den Gebeugten und Niedergedrückten, den Zurückgewiesenen und Benachteiligten gilt die Frohe Botschaft: Haltet durch! Richtet euch auf, denn Gott sieht die Bedrängnis und hört das Klagen.
Auch wenn es nicht so scheint: Wer auf Erlösung wartet, hofft nicht vergeblich. Wie der Frühling auf den harten Winter folgt und die Ernte auf die Saat, so wird der Sehnsucht nach Gott sein Kommen folgen. Darum: Kopf hoch, damit ihr ihn kommen seht!
Adventlich leben heißt, in Erwartung leben. Der Advent schließt auch die Hoffnung auf die Wiederkunft Christi ein.
Unser Thema am Dienstagabend, 02.12.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.
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Ralf Schweinsberg
Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit
Brombach – Lichtblicke im gemeinschaftlichen Miteinander gehören gerade in der dunklen Jahreszeit zu den Dingen,durch die man Hoffnung finden kann, in dem Wissen, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist. Das erfuhren Besucher am Samstag beim Konzert „Lichtblicke 2.0“ in der evangelisch-methodistischen Kirche in Brombach.
Der 25-köpfige Projektchor und Instrumentalisten aus den Reihen der Gemeinde sowie Mitglieder, die die Lesungen und die Moderation sowie die optische Animation beisteuerten, zeigten, wie stark der Zusammenhalt im Glauben ist. „Nicht nur ein zu Herzen gehendes Konzert kann ein Lichtblick sein, im Alltag auch jede helfende Hand und jedes gute Wort“, so Mirjam Ohliger in ihrer Lesung. Das bekräftigten auch Moderatorin Annett Fomin-Fischer und die von Karl-Alwin Hiller arrangierten Fotos und Lichteffekte.
Den eindrucksvollen musikalischen Auftakt machten Conny Hiller an der Orgel und Dietmar Bonaker am Klavier mit der Fanfare „Now Thank We All Our God“. Mit wunderschönem Chorklang überzeugte der Projektchor unter Leitung von Hartmut Richter und begleitet von Michael Braaz am Klavier zum Beispiel mit „Allein deineGnade genügt“.
Im ersten Instrumentalblock brachten zunächst die Organistin und die junge Merle Fischer an den Klangstäben „Westminster Toccata“ zu Gehör. Danach vermittelten Hiller am Klavier und Bonaker an der Orgel mit Schlagzeuger SebastianFritz und der fröhlich anmutenden Komposition „JoyfulPipes“, wie Musik die Stimmung aufhellen kann. Mit „Bei dir Jesu will ich bleiben“ und „Ganz nah bei dir“ schlug der Chor dann eher zarte Töne an und Braaz und Neuenfeldt beendeten diesen Komplex mit einer modernen Version von „Befieh ldu deine Wege“.
Anhaltenden Applaus gab es für die von der Organistin begleitete Gesangssolistin SusanneTrick. Sie interpretierte ausdrucksstark drei tief zu Herzen gehende englischsprachige Titel von Lauren Daigle. Mit Instrumentalstücken entführten Hiller, Bonaker und Fritz in die Welt von „Interstellar“, „Inception“und „Jurrasic Park“.
Evelyn Kreutz (21.11.2025). Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit. Usinger Anzeiger, S. 22
Die Passionszeit startet – Jetzt?
Sonntag ist der 1. Advent. Das neue Kirchenjahr beginnt. Ein Grund zu Freude! Aber warum ist die Farbe des Sonntags Violett – genau wie in der Passionszeit? Warum lesen wir am 1. Advents von Jesus Einzug nach Jerusalem = Palmsonntag? Beginnt damit nicht die Passionszeit, die Leidenszeit Jesu?
Tatsächlich: Was an Weihnachten begann, verstehen wir nur, wenn wir von Karfreitag und Ostermorgen her denken…
Unser Thema am Dienstagabend, 25.11.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.
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Ralf Schweinsberg
Ökumenischer Gottesdienst
Herzliche Einladung zum Ökumenischen Gottesdienst am 1. Advent in der evangelischen Kirche in Rod am Berg! Der Gottesdienst wird von Frau Dr. Kornelia Weber und Pastor Clemens Klingel gemeinsam gestaltet und von Dr. Rüdiger Teuner an der Orgel musikalisch unterstützt. Ihr seid herzlich eingeladen, die Entzündung der ersten Adventskerze mitzuerleben und Teil dieses besonderen Gottesdienstes zu sein!
Die Erinnerungs-Keksdose
„Unsterblich sein. Nur mit dir alleine will ich unsterblich sein“, singt die Chemnitzer Band Kraftklub. „Was würde ich geben für noch mehr Zeit, für noch ein Leben nur mit dir allein. Unsterblich sein. Nur mit dir allein will ich unsterblich sein.“ Worte für späte Herbsttage, an denen viele wie ich an Menschen denken, die einfach fehlen. „Das Leben geht weiter“, sagen einige, oder „die Zeit heilt alle Wunden“. Aber will ich das überhaupt?
Ich mag, was Dietrich Bonhoeffer dazu sagte:
„Es gibt nichts, was die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann. Indem diese Lücke aber unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden.“ *
Verbunden bleiben klingt gut. Aber wie macht man das? Eine gute Freundin erzählte mir von ihrem „Erinnerungs-Keksdosen-Projekt“. Ihr Mann starb im letzten Jahr an Krebs. Eines Tages hing sie einen Zettel ans Schwarze Brett im Hausflur und lud alle ein, die wie sie einen lieben Menschen verloren hatten. „Bringt bitte einen Zettel mit einer Erinnerung an euren Menschen mit.“
Sie war überrascht, als beim ersten Treffen sechs Menschen an ihrem Küchentisch saßen. Es gab duftenden Weihnachtstee und frisch gebackene Plätzchen. Dann stellte sie eine alte Keksdose auf den Tisch. „Diese Dose liebte mein Mann“, sagte sie leise, „er hätte gern, dass wir sie füllen.“ Sie zog eine Zettel aus der Tasche und erzählte, wie ihr Mann Josef von den Plätzchen seiner Oma geschwärmt hatte. Wenn sie sich an den Tisch setzt und die Dose sieht, kommen all diese Erinnerungen hoch. Sie sieht ihren Mann, wie er ihr einen frischen Keks anbietet und dabei so lächelt, wie er nur das konnte. All das stand auf ihren Zettel. Sie faltete ihn und steckte ihn in die Dose.
Dann waren die anderen dran. Alle hatten einen Zettel mitgebracht. „Danke, dass du mir gezeigt hast, wie man Pfannkuchen wendet“, stand auf einem Zettel, oder: „Ich wünschte, du hättest meine Hochzeit miterlebt.“ Alle Zettel landeten in der Dose.
„Früher tat es weh, die leere Dose zu sehen“, sagt meine Freundin. Jetzt ist das anders. Wenn ich mich an den Tisch setze und die Dose anschaue, denk‘ ich an Josef. Ich glaube, er wäre stolz auf mich. Die Dose ist zwar nicht mehr mit seinen leckeren Keksen gefüllt, aber mit guten Gedanken. Jetzt fühlt sich mein Herz nicht mehr so leer an.“
* (Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, DBW Band 8, Seite 255 f).
Ralf Schweinsberg
Wir vor dem Richterstuhl Christi?
Wir vor dem Richterstuhl Christi!? Der Wochenspruch macht mir Angst. Werden am Ende doch nur meine guten Taten vor Gott zählen? Und vielleicht die Menge meiner frommen Gebete?
Ich spüre, dass hier etwas nicht stimmen kann.
Jesus gibt in Lukas 18, 1-18 die Antwort, um was es wirklich geht: Um unsere Beziehung zu ihm.
Unser Thema am Dienstagabend, 18.11.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.
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Ralf Schweinsberg
Konzert „Lichtblicke 2.0“
Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit
Herzliche Einladung zu unserem besonderen Konzert „Lichtblicke 2.0“ am 15. November um 17 Uhr!
Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches musikalisches Programm, das von den Musikerinnen und Musikern der Gemeinde gestaltet wird. Mit dabei sind ein Projektchor, eine Gesangssolistin sowie verschiedene Instrumentalisten an Klavier, Orgel, Klangstäben und Percussion.
Das Hörerlebnis wird durch stimmungsvolle Lichtakzente und visuelle Animationen auf einer Leinwand ergänzt. Eine Moderatorin führt durch den Abend, und nachdenkliche Lesungen runden das Programm ab.
Der Eintritt ist frei! Über eine Spende zur Mitfinanzierung der Umgestaltung unseres Untergeschosses freuen wir uns sehr. Im Anschluss an das Konzert laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk und einem kleinen Imbiss im Untergeschoss ein.
Erleben Sie mit uns besondere Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit!
Wunder über Wunder?
Im Moment dreht sich vieles um Wunder: Am den kommenden Sonntagen ist Kirche Kunterbunt in Brombach und dann in Rothenbergen – beide Male zum Thema: „Wunder?!“ Und in unseren Lesungen und Predigttexten dreht sich auch alles um Wunderheilungen.
Aber was sind überhaupt Wunder? Wie können sie uns helfen zu glauben? Was müssen wir bedenken, wenn wir uns Wunder wünschen? Dazu werden wir exemplarisch Wunder aus den neuen Testament ansehen und so vielleicht verstehen, was Gott uns damit sagen möchte.
Unser Thema am Dienstagabend, 28.10.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.
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Ralf Schweinsberg
Schwere Kost, lieber Paulus
„Lieber Paulus. Du machst es uns nicht leicht. Du sprichst von Freiheit und von „Fleisch“, das gegen den „Geist“ streitet. Ich ahne, was du meinen könntest. Auch ich will oft etwas Gutes tun – aber es gelingt mir nicht, schlimmer noch, ich tue Dinge, die ich eigentlich gar nicht will. Was kann ich dagegen tun?“
Im Galaterbrief 5, 13-18 spricht Paulus über das Leben im Geist.
Unser Thema am Dienstagabend, 21.10.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.
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Ralf Schweinsberg
Kirche Kunterbunt
Wunder gibt es immer wieder!
Was ist ein Wunder? Gibt es sie nur im Märchen oder auch heute noch? Wir wundern uns oft über die Welt – aber was ist ein echtes Wunder?
Diesen spannenden Fragen gehen wir bei unserer nächsten Kirche Kunterbunt am 2. November von 10 bis 13 Uhr auf den Grund. Gemeinsam mit unserem Freund Geier Geri tauchen wir ein in die Welt der Wunder!
Wir beginnen um 10 Uhr mit einer Begrüßung und Einführung in das Thema, bevor wir uns an verschiedenen Stationen im Kirchenraum auf Entdeckungsreise begeben. Für jede Altersgruppe ist etwas Passendes dabei – sei es beim Spielen, Basteln oder Zuhören.
Etwa um 11.30 Uhr feiern wir gemeinsam einen kurzen, kindgerechten Gottesdienst. Im Anschluss wartet ein leckeres Mittagessen auf uns.
Herzliche Einladung an alle, die Lust auf Gemeinschaft, spannende Geschichten und kreative Ideen rund um das Thema „Wunder“ haben!
– Während der Veranstaltung erstellen wir Fotos für Publikationen unserer Gemeinde –
Die Welt im Glas: Einladung zur nächsten „Kirche Kunterbunt“
Wie groß ist eigentlich die Welt? Und passt die ganze Pracht der Schöpfung in ein einfaches Einmachglas? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht die nächste Kirche Kunterbunt am Sonntag, den 22. März, auf den Grund.
Unter dem Motto „Das Schöpfungsglas“ verwandelt sich unsere Kirche von 10.00 bis 13.00 Uhr in einen Ort zum Staunen, Experimentieren und Mitmachen. Unterstützt werden die Teilnehmer dabei von einem ganz besonderen Gast: Der neugierige Geier Geri ist mit von der Partie und hilft dabei, die kleinen und großen Wunder der Natur unter die Lupe zu nehmen.
Die Kirche Kunterbunt ist kein klassischer Gottesdienst, sondern ein buntes Format für alle Altersgruppen. In den Aktiv-Stationen wird kreativ gebastelt, experimentiert, gespielt, und jeder kann sich ein Stück Natur für zu Hause gestalten. Eine spannende Vorlesegeschichte darf auch nicht fehlen. Pastor Ralf Schweinsberg lädt zu einer offenen Gesprächsrunde ein, um gemeinsam über die Bewahrung der Schöpfung nachzudenken.
Nachdem gemeinsam entdeckt und gefeiert wurde, endet der Vormittag in gemütlicher Runde. Alle Besucher sind herzlich zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen, um die Erlebnisse bei guten Gesprächen ausklingen zulassen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Alle sind willkommen – wir freuen uns auf viele Besucher!
Herzliche Einladung zu diesem kunterbunten Start ins Jahr!
– Während der Veranstaltung erstellen wir Fotos für Publikationen unserer Gemeinde –














