Gedanken zur Jahreslosung 2026
Die Gestaltung der Jahreslosung ist immer wieder eine schöne Herausforderung. Ebenso eine willkommene Abwechslung mit interessanten Gedanken, Eintauchen in die Jahreslosung als solches. Die Überlegungen welches Bild passt zur Jahreslosung, passt das Format, die Farbe, kann es uns das ganze Jahr über begleiten? So haben Johannes und ich uns dieses Jahr recht schnell für dieses Motiv entschieden und freuen uns, wenn jeder für sich den Zusammenhang von Jahreslosung und Bild auf unterschiedliche Weise entdecken kann. Das Bild ist nicht für die Jahreslosung entstanden, sondern von mir vor ca. 10 Jahren mit Acryl auf Leinwand gebracht und fiel mir bei unseren Überlegungen spontan ein. Das Bild hat eine Größe von 60 x 80 cm. Auf dem hier gezeigten Bild ist es im originalen Seitenverhältnis. Nach dem wir es auf die Größe unseres Banners (1,1 x 3,65 m) gebracht haben, waren wir uns einig, dass das Bild durch die Änderung nichts an Spannung verliert. Wir freuen uns, wenn es auch euch anspricht.
Für die Auswahl der Motive ist es uns immer wichtig die Jahreslosung nicht isoliert zu betrachten, sondern auch im textlichen Zusammenhang, so nun hier die Verse 1-5 aus
Offenbarung 21 (Elberfelder Bibel)
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.
Aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Fabienne Sita zur Jahreslosung,
dieser Auszug, den ich sehr gut mit dem Bild in Verbindung bringen kann.
Diese Verse beschreiben einen neuen Himmel und eine neue Erde: einen Ort, an dem es kein Leid, keine Tränen und keinen Tod mehr gibt. Es klingt zu schön, um wahr zu sein. Doch es war von Anfang an Gottes Plan und unsere Bestimmung, in Freiheit, Fülle und Intimität mit ihm zu leben. Immer wieder begegnen wir dieser Sehnsucht nach Vollkommenheit und Verbundenheit. Unser Herz lechzt förmlich danach. Wir wünschen uns das Happy End nicht, weil wir an Märchen glauben, sondern weil es tief in uns verankert ist.
Wenn wir in Offenbarung 21 weiterlesen, wird dieser neue Ort mit unübertroffener Pracht beschrieben, aber auch als völlig frei von Angst, Dunkelheit und Gräuel. Es erscheint wie ein Märchen: Straßen aus Gold, Tore aus Perlen und die Herrlichkeit Gottes, die so hell leuchtet, dass es keine dunkle Nacht mehr gibt. Hier gibt es nichts zu verstecken, nichts zu fürchten und nichts, was wir vermissen könnten
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