Alle Artikel auf einen Blick

AktuellesAnkündigungVeranstaltung

Gemeindetag RheinMain- Bezirksgründungsfest

Wir feiern Pfingsten

am Sonntag, 24. Mai ab 11 Uhr in Merzhausen im Taunus.

Wir feiern den Geburtstag der Kirche! Wir feiern die Geburt des Bezirks RheinMain!

Wir feiern mit Menschen, die miteinander unterwegs sind, wir feiern mit Menschen, die auf der Suche sind und denen, die begeistert sind. Wir feiern mit Menschen aus den Gemeinden in Brombach, Bad Kreuznach, Simmern, Darmstadt, Dreieich, Mühlheim, Friedrichsdorf, Rothenbergen, Büdingen, Lorsbach, Frankfurt, vietnamesische Gemeinde, Mainz/Wiesbaden und Neuenhain.

Wir feiern miteinander in Vielfalt. Verschieden wie wir sind, feiern wir Gemeinschaft miteinander! Bist du dabei?

Zur Begrüßung ab 10:30 Uhr gibt es Kaffee und Brezeln. Nach dem Beginn um 11 Uhr soll zunächst die Gelegenheit sein, sich kennen zu lernen und sich zu begegnen. Gemeinsames Singen, miteinander ins Gespräch kommen, Bewegung und kreative Stationen bringen Alte und Junge zusammen und lassen uns über den Tellerrand der eigenen Gemeinde hinausschauen.

Das Mittagessen ist ein echtes Bring& Share- Erlebnis: aus dem, was Einzelne aus den Gemeinden mitbringen, wird ein großes Buffet wachsen mit verschiedenen Speisen, Nachtisch und Kuchen.

Um 14 Uhr folgt der Festgottesdienst: Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf Gott, vereinen uns im Lobpreis und im Gebet, hören mit den Pastoren Clemens Klingel und Wesley Pereira im Dialog auf das Reden Gottes, lassen uns ermutigen durch Erfahrungen unserer Gemeinden und erleben Gottes Kraft im Segnen.

Mit dabei der

  • Posaunenchor,
  • die Aufwind-Band aus Neuenhain und die
  • „Chorwerkstatt“.

Für Kinder gibt es am Nachmittag den

  • Kinder-Gottesdienst und die
  • Teens gehen „on the road“ miteinander zum eigenen Programm.

Gegen 15:30 Uhr wird der Gemeindetag zu Ende sein.

Zur besseren Planung und zur Bildung von Fahrgemeinschaften liegen (ab Mai) Listen in den Gemeinden aus.

Für den Weg: Rauschpennhalle, an der Sporthalle 11, 61250 Usingen-Merzhausen.

Angelika Grob

Glaube

Christi Himmelfahrt: Was ist der Himmel?

„Hier ist der Himmel auf Erden“, sagen wir in Momenten, in denen es uns rundum gut geht.
Was ist der Himmel? Die unendlich blauen Weiten über uns oder die scheinbar zeitlosen Sekunden, in denen wir glücklich sind? Wenn wir Christi Himmelfahrt feiern, erinnern wir an den Abschied Jesu von seinen Jüngern 40 Tage nach seiner Auferstehung. Er kehrt zurück zu Gott.
Seit dieser Zeit ist für Christen der Himmel dort, wo Jesus Christus ist. Zwischen Himmel und Erde leben sie. Und doch: „Was steht ihr da und schaut in den Himmel?“
Die Frage an die Jünger gilt auch uns. Im Hier und Jetzt, in unserer Gegenwart können wir etwas vom Himmel erfahren: in dem Glanz auf den Gesichtern unserer Mitmenschen, in Momenten der Freude und der Liebe, in denen wir eins sind mit Gott und Menschen.

Unser Thema am Dienstagabend, 12.05.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

GlaubeImpuls

Sonne auf dem Gesicht

Endlich Frühling. Helle Abende. In den Gärten beginnt die Arbeit. Es wird geschnitten, gebunden, gepflegt. Wer jetzt einen Weinstock sieht, denkt vielleicht: Da passiert noch nicht viel. Und doch steckt schon alles im Ast. Kraft. Wachstum. Frucht. Leben.
Jesus sagt: „Ich bin der wahre Weinstock.“ Das ist mehr als ein schönes Naturbild. Es geht um eine Erfahrung, die viele heute machen: Man kann pausenlos beschäftigt sein und sich trotzdem leer fühlen. Voller Termine. Voller Nachrichten. Und innerlich ohne Halt.
Wir leben in einer Zeit der Dauerverbindung. Ständig online. Ständig erreichbar. Ständig unter Strom. Und doch fühlen sich viele innerlich abgekoppelt. Von anderen. Von sich selbst. Vom, wenn man so will, Lebensnerv. Genau da setzt das Bild vom Weinstock an. Eine Rebe kann nicht aus eigener Kraft Trauben tragen. Sie lebt nicht aus sich selbst. Sie ist auf Verbindung angewiesen.
„Bleibt in mir“, sagt Jesus. Das klingt erst einmal ungewohnt. Gemeint ist nicht Weltflucht. Nicht religiöser Rückzug. Eher das Gegenteil. Es geht um eine tragende Verbindung mitten im Alltag. Um eine innere Ausrichtung. Um die Frage, woran ich mein Herz hänge und was mich im Kern bestimmt.
Was heißt das für mich?
Es betrifft mich dort, wo ich mich nur noch über Leistung definiere. Wenn der Tag gelungen ist, weil alles perfekt lief. Wenn ich nur zufrieden bin, solange andere mich bestätigen. Wenn ein Fehler reicht, um mich aus der Bahn zu werfen. An Jesus „dran bleiben“ könnte dann bedeuten: Ich bin mehr als meine Produktivität. Mein Wert hängt nicht nur an Erfolg, Tempo und Anerkennung.
Es betrifft mich auch dort, wo Beziehungen austrocknen. Im Stress. Im Familienalltag. Im Beruf. Im Streit. Verbindung entsteht nicht von selbst. Sie braucht Aufmerksamkeit. Zeit. Ehrlichkeit. Wer an etwas gutem festhalten will, muss es pflegen. Wie eine Pflanze auf der Fensterbank. Oder wie ein Gespräch, das nicht nebenbei geführt werden kann.
Und noch etwas: Jesus spricht auch vom Beschneiden. Das ist kein romantisches Bild. Jeder, der im Garten arbeitet, weiß das. Manches muss weg, damit Neues wachsen kann. Übertragen auf unser Leben heißt das: Nicht alles, was möglich ist, ist auch gut. Vielleicht muss etwas zurückgeschnitten werden. Termine. Perfektionsansprüche. Dauernde Ablenkung. Alter Groll. Auch das kann Leben freisetzen.
Der Text hat viel mit uns zu tun. Er erinnert daran, dass ein Mensch nicht nur von Effizienz lebt. Nicht nur von Selbstoptimierung. Sondern von Verbindung. Von Vertrauen. Von dem, was ihn trägt.
Der Frühling zeigt es jedes Jahr neu: Wachstum lässt sich nicht erzwingen. Aber man kann die Bedingungen schaffen, damit es geschieht. Johannes 15 lädt dazu ein, genau das zu tun. Verbunden bleiben. Mit Christus. Und daraus leben. Nicht spektakulär. Aber tragfähig. Für den Alltag. Für Beziehungen. Für das, was am Ende wirklich Frucht bringt.

Ralf Schweinsberg

GlaubeVeranstaltung

Die Glaubensentdecker starten

Neuer Glaubensentdecker Kurs startet am 18. September 2026

Für alle Teenager ab 12 Jahre.

*** Anmeldung bis spätestens zum 4. Juni 2026! ***

Konzeption

Mit diesem Glaubensentdeckerkurs bieten wir eine neue Form eines gemeindeübergreifenden, kirchlichen Unterrichts an. Früher nannten wir das "Kirchlicher Unterricht" oder "KonfiUnterricht".

Alle zwei Monate treffen wir uns Freitagabend bis Samstagnachmittag . Immer in einer anderen Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet. Dazu gehört auch eine coole Übernachtung im Gemeindezentrum.

Bei diesen Treffen entdecken wir die Grundlagen unseres christlichen Glaubens und erleben echte Gemeinschaft. Nichts muss hier theoretisch bleiben, denn wir fragen immer, was das mit mir und meinem Leben zu tun hat.

Höhepunkt des Kurses ist ein feierlicher Gottesdienst mit persönlicher Segnung am Ende unserer Entdeckungsreise.Lust dabei zu sein? Dann melde dich an!

Teilnahme

Zu welcher Kirche du gehörst, ist egal. Wir feuen uns, wenn du mit auf diese Entdeckungsreise gehst.

Wie bei einer echten Reise solltest du die ganze Reise mit uns machen. Wir brauchen dich bei allen Terminen.

Du solltest mindestens 12 Jahre alt sein. Nach oben gibt es keine Grenze.

Termine

18. - 19. September 2026
27. - 28. November 2026
29. - 30. Januar 2027
25. - 28. Februar 2027 Jusem
09. - 10. April 2027
04. - 05. Juni 2027
03. - 04. September 2027
29. - 30. Oktober 2027
03. - 04. Dezember 2027
28. - 29. Januar 2028
Jusem 2028
17. - 18. März 2028
28. - 29. April 2028

Kosten

Diese Entdeckungsreise ist für dich kostenlos.

Wenn deine Eltern uns unterstützen möchten, wäre das super, z.B. bei unseren Treffen. Sprecht uns einfach an.

Dankbar sind wir auch für eure Spenden.

EmK Darmstadt Dreieich
IBAN: DE22 5206 0410 0004 1015 45

Anmeldung ab sofort

Glaube

Eingesetzt als Erben – starke Verheißung!

Eingesetzt als Erben – eine starke Verheißung!
Es ist nicht leicht zu verstehen, was Paulus da im Epheser Brief schreibt: „eingesetzt als Erben“, oder „versiegelt mit dem Heiligen Geist“. Es klingt aber auch sehr spannend.

Unser Thema am Dienstagabend, 14.04.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

AktuellesAnkündigungGlaubeVeranstaltung

Einladung zum Osterfest

Am Ostersonntag feiern wir das Fest der Auferstehung – den Sieg des Lebens über den Tod.

Unser Festtag startet mit einem bunten Osterfrühstück am Ostersonntag um 8.30 Uhr. Wir freuen uns, wenn Ihr das Buffet nach „Bring & Share“-Art mit Euren Mitbringseln ergänzt. Für die Basis mit Kaffee und Brötchen ist gesorgt. Bitte tragt euch zur Planung vorher in die Liste in der Communi-App ein, damit wir wissen, mit wie vielen Personen ihr kommt.

Mit Pastor Ralf Schweinsberg wollen wir im Gottesdienst Gott loben, die vertrauten Osterlieder singen und die befreiende Botschaft hören, dass das Grab leer ist. Ihr seid herzlich willkommen, diesen besonderen Morgen in unserer Gemeinschaft zu erleben und das neue Leben zu feiern, das Gott uns schenkt!

Wir wünschen allen ein frohes, gesegnetes Osterfest!

Glaube

„Vater, Sohn und ???“

In der heutigen Tageslese aus Johannes 16, 5-15 geht es um den Heiligen Geist. Unter dem Vater können wir uns einiges vorstellen. Unter dem Sohn Jesus Christus auch. Aber wer ist der Heilige Geist? Der Tröster, der Geist der Wahrheit, der die Augen aufgehen lässt?

Unser Thema am Dienstagabend, 24.03.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

AktuellesGlaubeImpuls

Kreuzweg – Weg der Hoffnung

Weg der Hoffnung

Wenn wir uns bekreuzigen, erinnern wir uns unbewusst an den Leidensweg von Jesus. Wir möchten Sie einladen, diesen Weg in der Karwoche bewusst mitzugehen, uns an sein Leiden und Sterben zu erinnern, aber auch die Menschen heute mit ihrem Leid und Schmerz in den Blick nehmen. Der ökumenische Arbeitskreis (Ev.-methodistische Gemeinde Brombach, Katholiken Schmitten und Reifenberg, Protestanten Arnoldshain, Dorfweil und Rod am Berg) möchte Sie dazu einladen. Wir bauen die Kreuzweg-Stationen, die Jesus zu seiner Hinrichtung ging, beginnend und endend an der Ev.-methodistischen Kirche in Brombach, als Orte der Besinnung nach. Der Weg führt durch Hunoldstal und über den Weiltal-Wanderweg und ist ca. 2,2 km lang. Jede Station lädt ein, über einen Impuls nachzudenken, z. B. „Verurteilt„, „Annehmen„, „Machtlos„, „Lieben„, „Mitfühlend“ oder „Entkräftet„. Zur Eröffnung dieses Kreuzweges an Palmsonntag feiern wir einen feierlichen, kreativen, ökumenischen Gottesdienst in der Ev.-methodistischen Kirche in Brombach:

Sonntag, den 29. März 2026 um 10 Uhr

Den Kreuzweg können Sie vom 29. März bis 12. April 2026 erwandern. Genießen Sie diese Karwoche und das Osterfest in einer besonderen Weise. Am Ende des Rundweges, nach dem alten Friedhof in Brombach wieder zurück an der ev.-meth. Kirche, erwartet Sie das Licht der Auferstehung. Der Kreuzweg möchte ein Weg der Hoffnung in unseren unruhigen Zeiten sein.

Rosi Fischer-Gudszus

Link zum Streckenverlauf

Glaube

„Wie im Himmel“

Jesus erzählt, wie es im Himmel sein wird. Was niemand wissen kann, aber wir alle gerne wissen möchten: Wie wird es sein, wenn wir sterben – und was kommt danach? In der heutigen Tageslese aus Johannes 14, 1 ff erzählt Jesus genau dies und noch viel mehr.

Unser Thema am Dienstagabend, 17.03.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

GlaubeVeranstaltung

Kirche Kunterbunt

Die Welt im Glas

Wie groß ist eigentlich die Welt? Und passt die ganze Pracht der Schöpfung in ein einfaches Einmachglas? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht die nächste Kirche Kunterbunt am Sonntag, den 22. März, auf den Grund.
Unter dem Motto „Das Schöpfungsglas“ verwandelt sich unsere Kirche von 10:00 bis 13:00 Uhr in einen Ort zum Staunen, Experimentieren und Mitmachen. Unterstützt werden die Teilnehmer dabei von einem ganz besonderen Gast: Der neugierige Geier Geri ist mit von der Partie und hilft dabei, die kleinen und großen Wunder der Natur unter die Lupe zu nehmen.
Die Kirche Kunterbunt ist kein klassischer Gottesdienst, sondern ein buntes Format für alle Altersgruppen. In den Aktiv-Stationen wird kreativ gebastelt, experimentiert, gespielt, und jeder kann sich ein Stück Natur für zu Hause gestalten. Eine spannende Vorlesegeschichte darf auch nicht fehlen. Pastor Ralf Schweinsberg lädt zu einer offenen Gesprächsrunde ein, um gemeinsam über die Bewahrung der Schöpfung nachzudenken.
Nachdem gemeinsam entdeckt und gefeiert wurde, endet der Vormittag in gemütlicher Runde. Alle Besucher sind herzlich zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen, um die Erlebnisse bei guten Gesprächen ausklingen zulassen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Alle sind willkommen – wir freuen uns auf viele Besucher!

Herzliche Einladung zu diesem kunterbunten Start ins Jahr!

 

– Während der Veranstaltung erstellen wir Fotos für Publikationen unserer Gemeinde –

Glaube

Freut euch – trotzt allem Leiden!

Mitten in der Passionszeit erklingt dieser Ruf am kommenden Sonntag Lätare. Freuen – warum? Weil schon im Sterben das Leben begriffen ist. Plastisch die Bilder, die Jesus wählt: Nur das Samenkorn, das in die Erde fällt, bringt Frucht. Brot muss verzehrt werden, um stärken zu können. Er selbst ist das Brot für uns, das jetzt schon den Hunger nach Leben stillt.
Auch wenn wir nur das Schlimmste sehen: Trost ist ganz nahe. Denn Gottes Zusage gilt: „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.“

Unser Thema am Dienstagabend, 10.03.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

AktuellesGlaubeVeranstaltung

„Kommt! Bringt eure Last.“

Zum Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.

In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit gut 100 Jahren für den Weltgebetstag. Rund um den 6. März 2026 werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen: Gemeinsam mit Christ*innen auf der ganzen Welt feiern wir diesen besonderen Tag. Wir hören die Stimmen aus Nigeria, lassen uns von ihrer Stärke inspirieren und bringen unsere eigenen Lasten vor Gott. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Seid willkommen, wie ihr seid.

Kommt! Bringt eure Last.

2449 ZmLZ
Laura Forster, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V.

Weltgebetstag am 06. März 2026 um 19.00 Uhr in der Ev. Kirche Dorfweil

Glaube

Gott will nicht?

Gott will nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht. Inmitten unserer Erfahrungen von Leid und Schuld erinnert uns das Evangelium des kommenden Sonntags an die Liebe Gottes, der nicht will, dass Menschen verloren gehen.
Wenn die Not groß ist, dann hilft es, sich selbst – und Gott – daran zu erinnern: „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit!“

Unser Thema am Dienstagabend, 24.03.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

GlaubeImpuls

Was ich nicht höre, das wurde nicht gesagt

Kinder machen es uns vor: Ohren zu, Durchzug an, als sei das Gesagte nie gefallen. Auch wir Erwachsenen ziehen uns oft zurück — aus Gewohnheit, Überforderung oder weil eine Botschaft uns trifft, wo es wehtut.

Manchmal wirkt eine Botschaft scharf und unbequem. Ein Kommentar, eine Statistik, ein persönliches Zeugnis kann uns in eine Ecke stellen, in der wir uns unwohl fühlen. Solche Worte können trennen — von eingefahrenen Gewohnheiten, von falschen Selbstbildern oder von Verdrängtem. Das schmerzt, ist aber oft Voraussetzung für Veränderung. Wer nur bequeme Botschaften zulässt, bleibt leicht beim immer Gleichen hängen.

Jesus erzählt einmal eine Geschichte von einem Sämann, der über sein Feld läuft und großzügig Samen ausstreut (Lukas 8, 4-8). Längst nicht alles fällt auf fruchtbaren Boden und hat eine Chance, sich zu entwickeln. Und doch wächst einiges – wenn auch langsam und zunächst unscheinbar. Am Ende, so meint Jesus, ist das auch mit unserem Hören so. Hören erfordert Mut und Geduld. Mut, weil echte Aufmerksamkeit uns verwundbar macht und Geduld, weil Veränderung Zeit braucht.

Oftmals scheinen gute Worte leider keine Wirkung zu entfalten – dem widerspricht Jesus nicht. Mancher Samen, so erzählt er, fällt auf steinigen Boden und vertrocknet: Wir hören, haben gute Vorsätze und doch ändert sich wenig. Wie oft habe ich schon erlebt, dass eine Predigt mich nicht angesprochen hat, ein guten Rat verhallte und eine Mahnung mich gar nicht erreichte.

Aber Gottes Saat arbeitet anders. Manchmal setzt sie sich still fest, wächst im Verborgenen, schiebt Wurzeln, ehe erste Triebe sichtbar werden. Das Vertrauen darauf fällt mir schwer: Ich will Resultate, Beweise, sofortige Veränderungen. Doch Gott hat Geduld. Er streut seine Botschaft großzügig aus — in Predigt, im Gespräch, im Flüstern des Gewissens — und sie bleibt nicht wirkungslos. Seine Botschaften können mein Denken und Handeln verändern, auch wenn ich sie zuerst ignoriere.

Und erwachsene Aufmerksamkeit unterscheidet sich von kindlichem Wegdrehen: Sie ist aktiv! Sie nimmt wahr, sammelt, wägt ab, lässt zu, was unbequem ist, und gibt Raum für das, was langsam wirkt. Und manchmal trifft eine Beobachtung oder ein Gespräch unvermittelt mitten ins Herz — dann passiert Veränderung.

Für den Alltag heißt das: Einfaches Ignorieren und Weghören ist keine Lösung. Wir sollten uns fragen, welche Stimmen wir absichtlich überhören und warum. Welche Impulse sind unbequem, aber vielleicht doch wichtig? Welche Ideen lasse ich zu, damit sie später Früchte tragen? Und wie schaffe ich Räume, in denen ich Aussagen hören und prüfen kann – ohne sofortige Verurteilung, aber mit dem Anspruch auf Veränderung?

Kurz: Worte werden ausgesprochen und ihre Kraft hängt nicht allein von meiner Bereitschaft ab, sie sofort aufzunehmen. Vieles bleibt unsichtbar wirksam. Wenn ich aufmerksam bleibe, bereit zu hören, zu prüfen und, wo nötig, auch mein Verhalten zu ändern, dann kann sich vieles bei mir und in der Welt verändern.

Ralf Schweinsberg

AktuellesGlaubeImpulsVeranstaltung

Bibel-Lounge

Staffel 3 von „The Chosen“ startet!

Wir laden herzlich dazu ein, die bewegende Geschichte von Jesus und seinen Jüngern gemeinsam zu erleben. Die Vorführungen finden ab dem 6. Februar jeweils freitags in unseren Räumen der Evangelisch-methodistischen Kirche Brombach (Merzhausener Str. 3) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Die dritte Staffel der Erfolgsserie, die im Deutschen den Titel „Bei mir findest du Ruhe“ trägt, vertieft die Beziehungen der Jünger zu Jesus nach der Bergpredigt. Sie zeigt ihre erste gemeinsame Mission zu zweit und wie sie dabei mit Herausforderungen wie der Brotvermehrung, aber auch ganz persönlichen Problemen konfrontiert werden. Während die Popularität Jesu wächst, nehmen auch die Spannungen durch die religiösen und römischen Machthaber zu. Die Zuschauer erleben hautnah, wie die Jünger in diesen Konflikten lernen müssen, auf Gott zu vertrauen.

Gemeinschaft erleben beim „Bring & Share“: Wir betten das Anschauen der Folgen in einen gemütlichen Rahmen ein: Um 18:00 Uhr beginnt der Abend mit einem gemeinsamen „Bring & Share“-Abendessen, zu dem jede(r) eine Kleinigkeit für das Buffet beiträgt. Um 19:00 Uhr startet die Filmvorführung, an die sich eine offene Gesprächsrunde über das Gesehene anschließt. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 21:00 Uhr geplant. Selbstverständlich sind auch Gäste, die nur zur Filmvorführung kommen möchten, herzlich willkommen!

Die Termine im Überblick: Die Vorführungen finden am 6.2., 13.2., 20.2., 27.2., 20.3., 27.3. sowie am 10.4. und 17.4. jeweils um 19:00 Uhr statt.

– Während der Veranstaltung erstellen wir Fotos für Publikationen unserer Gemeinde –

GlaubeImpuls

Jahreslosung 2026

Gedanken zur Jahreslosung 2026

Die Gestaltung der Jahreslosung ist immer wieder eine schöne Herausforderung. Ebenso eine willkommene Abwechslung mit interessanten Gedanken, Eintauchen in die Jahreslosung als solches. Die Überlegungen welches Bild passt zur Jahreslosung, passt das Format, die Farbe, kann es uns das ganze Jahr über begleiten? So haben Johannes und ich uns dieses Jahr recht schnell für dieses Motiv entschieden und freuen uns, wenn jeder für sich den Zusammenhang von Jahreslosung und Bild auf unterschiedliche Weise entdecken kann. Das Bild ist nicht für die Jahreslosung entstanden, sondern von mir vor ca. 10 Jahren mit Acryl auf Leinwand gebracht und fiel mir bei unseren Überlegungen spontan ein. Das Bild hat eine Größe von 60 x 80 cm. Auf dem hier gezeigten Bild ist es im originalen Seitenverhältnis. Nach dem wir es auf die Größe unseres Banners (1,1 x 3,65 m) gebracht haben, waren wir uns einig, dass das Bild durch die Änderung nichts an Spannung verliert. Wir freuen uns, wenn es auch euch anspricht.
Für die Auswahl der Motive ist es uns immer wichtig die Jahreslosung nicht isoliert zu betrachten, sondern auch im textlichen Zusammenhang, so nun hier die Verse 1-5 aus
Offenbarung 21 (Elberfelder Bibel)
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.
Aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Fabienne Sita zur Jahreslosung,
dieser Auszug, den ich sehr gut mit dem Bild in Verbindung bringen kann.
Diese Verse beschreiben einen neuen Himmel und eine neue Erde: einen Ort, an dem es kein Leid, keine Tränen und keinen Tod mehr gibt. Es klingt zu schön, um wahr zu sein. Doch es war von Anfang an Gottes Plan und unsere Bestimmung, in Freiheit, Fülle und Intimität mit ihm zu leben. Immer wieder begegnen wir dieser Sehnsucht nach Vollkommenheit und Verbundenheit. Unser Herz lechzt förmlich danach. Wir wünschen uns das Happy End nicht, weil wir an Märchen glauben, sondern weil es tief in uns verankert ist.
Wenn wir in Offenbarung 21 weiterlesen, wird dieser neue Ort mit unübertroffener Pracht beschrieben, aber auch als völlig frei von Angst, Dunkelheit und Gräuel. Es erscheint wie ein Märchen: Straßen aus Gold, Tore aus Perlen und die Herrlichkeit Gottes, die so hell leuchtet, dass es keine dunkle Nacht mehr gibt. Hier gibt es nichts zu verstecken, nichts zu fürchten und nichts, was wir vermissen könnten

Banner: © 2026 Bernd Müller & Johannes Fritz

GlaubeVeranstaltung

Kirche Kunterbunt

Alles auf Anfang: Ein „Happy End“ für 2026!

Was alt ist, darf neu werden – unter diesem hoffnungsvollen Versprechen der Jahreslosung steht unsere nächste Kirche Kunterbunt am 25. Januar von10 bis 13 Uhr. Gemeinsam wollen wir entdecken, was es bedeutet, wenn Gott sagt: „Siehe, ich mache alles neu“. (Offenbarung 21, 1-5)

Freut Euch auf einen bunten Vormittag für die ganze Familie! Nach dem Start mit Geier Geri warten spannende Stationen: Gestaltet beim Upcycling Neues aus Altem, werdet kreativ am gemeinsamen Plakat oder begebt Euch auf einen Parcours durch den Erneuerungsprozess von alt nach Neu. Während die Kinder im Geschichtenraum zuhören, gibt es für die Erwachsenen die Möglichkeit zur Gesprächsrunde mit dem Pastor im Kirchenraum.

Abgerundet wird die Zeit durch eine gemeinsame Feier und ein anschließendes Mittagessen.

Herzliche Einladung zu diesem kunterbunten Start ins Jahr!

 

– Während der Veranstaltung erstellen wir Fotos für Publikationen unserer Gemeinde –

Glaube

Gott geht mit

Heute kommen sie, die „heiligen drei Könige“ – sie bringen aber nicht nur Geschenke, sie bringen auch einen schwer Weg für die junge Familie mit.
Am Anfang des neuen Jahres hoffen wir auch Gottes (leichte, schöne, bequeme) Führung – aber sind wir auch bereit, seinen Weg mitzugehen? Für Maria und Josef ging es erst einmal auf die Flucht …

Unser Thema am Dienstagabend, 07.01.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg