von Ralf Schweinsberg | 24. März 2026 | Glaube
In der heutigen Tageslese aus Johannes 16, 5-15 geht es um den Heiligen Geist. Unter dem Vater können wir uns einiges vorstellen. Unter dem Sohn Jesus Christus auch. Aber wer ist der Heilige Geist? Der Tröster, der Geist der Wahrheit, der die Augen aufgehen lässt?
Unser Thema am Dienstagabend, 24.03.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.
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Ralf Schweinsberg
von Ralf Schweinsberg | 17. März 2026 | Glaube
Jesus erzählt, wie es im Himmel sein wird. Was niemand wissen kann, aber wir alle gerne wissen möchten: Wie wird es sein, wenn wir sterben – und was kommt danach? In der heutigen Tageslese aus Johannes 14, 1 ff erzählt Jesus genau dies und noch viel mehr.
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Ralf Schweinsberg
von Ralf Schweinsberg | 10. März 2026 | Glaube
Mitten in der Passionszeit erklingt dieser Ruf am kommenden Sonntag Lätare. Freuen – warum? Weil schon im Sterben das Leben begriffen ist. Plastisch die Bilder, die Jesus wählt: Nur das Samenkorn, das in die Erde fällt, bringt Frucht. Brot muss verzehrt werden, um stärken zu können. Er selbst ist das Brot für uns, das jetzt schon den Hunger nach Leben stillt.
Auch wenn wir nur das Schlimmste sehen: Trost ist ganz nahe. Denn Gottes Zusage gilt: „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.“
Unser Thema am Dienstagabend, 10.03.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.
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Ralf Schweinsberg
von Ralf Schweinsberg | 24. Februar 2026 | Glaube
Gott will nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht. Inmitten unserer Erfahrungen von Leid und Schuld erinnert uns das Evangelium des kommenden Sonntags an die Liebe Gottes, der nicht will, dass Menschen verloren gehen.
Wenn die Not groß ist, dann hilft es, sich selbst – und Gott – daran zu erinnern: „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit!“
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Ralf Schweinsberg
von Ralf Schweinsberg | 6. Februar 2026 | Glaube, Impuls
Kinder machen es uns vor: Ohren zu, Durchzug an, als sei das Gesagte nie gefallen. Auch wir Erwachsenen ziehen uns oft zurück — aus Gewohnheit, Überforderung oder weil eine Botschaft uns trifft, wo es wehtut.
Manchmal wirkt eine Botschaft scharf und unbequem. Ein Kommentar, eine Statistik, ein persönliches Zeugnis kann uns in eine Ecke stellen, in der wir uns unwohl fühlen. Solche Worte können trennen — von eingefahrenen Gewohnheiten, von falschen Selbstbildern oder von Verdrängtem. Das schmerzt, ist aber oft Voraussetzung für Veränderung. Wer nur bequeme Botschaften zulässt, bleibt leicht beim immer Gleichen hängen.
Jesus erzählt einmal eine Geschichte von einem Sämann, der über sein Feld läuft und großzügig Samen ausstreut (Lukas 8, 4-8). Längst nicht alles fällt auf fruchtbaren Boden und hat eine Chance, sich zu entwickeln. Und doch wächst einiges – wenn auch langsam und zunächst unscheinbar. Am Ende, so meint Jesus, ist das auch mit unserem Hören so. Hören erfordert Mut und Geduld. Mut, weil echte Aufmerksamkeit uns verwundbar macht und Geduld, weil Veränderung Zeit braucht.
Oftmals scheinen gute Worte leider keine Wirkung zu entfalten – dem widerspricht Jesus nicht. Mancher Samen, so erzählt er, fällt auf steinigen Boden und vertrocknet: Wir hören, haben gute Vorsätze und doch ändert sich wenig. Wie oft habe ich schon erlebt, dass eine Predigt mich nicht angesprochen hat, ein guten Rat verhallte und eine Mahnung mich gar nicht erreichte.
Aber Gottes Saat arbeitet anders. Manchmal setzt sie sich still fest, wächst im Verborgenen, schiebt Wurzeln, ehe erste Triebe sichtbar werden. Das Vertrauen darauf fällt mir schwer: Ich will Resultate, Beweise, sofortige Veränderungen. Doch Gott hat Geduld. Er streut seine Botschaft großzügig aus — in Predigt, im Gespräch, im Flüstern des Gewissens — und sie bleibt nicht wirkungslos. Seine Botschaften können mein Denken und Handeln verändern, auch wenn ich sie zuerst ignoriere.
Und erwachsene Aufmerksamkeit unterscheidet sich von kindlichem Wegdrehen: Sie ist aktiv! Sie nimmt wahr, sammelt, wägt ab, lässt zu, was unbequem ist, und gibt Raum für das, was langsam wirkt. Und manchmal trifft eine Beobachtung oder ein Gespräch unvermittelt mitten ins Herz — dann passiert Veränderung.
Für den Alltag heißt das: Einfaches Ignorieren und Weghören ist keine Lösung. Wir sollten uns fragen, welche Stimmen wir absichtlich überhören und warum. Welche Impulse sind unbequem, aber vielleicht doch wichtig? Welche Ideen lasse ich zu, damit sie später Früchte tragen? Und wie schaffe ich Räume, in denen ich Aussagen hören und prüfen kann – ohne sofortige Verurteilung, aber mit dem Anspruch auf Veränderung?
Kurz: Worte werden ausgesprochen und ihre Kraft hängt nicht allein von meiner Bereitschaft ab, sie sofort aufzunehmen. Vieles bleibt unsichtbar wirksam. Wenn ich aufmerksam bleibe, bereit zu hören, zu prüfen und, wo nötig, auch mein Verhalten zu ändern, dann kann sich vieles bei mir und in der Welt verändern.
Ralf Schweinsberg