Alle Artikel auf einen Blick

AktuellesAnkündigungGlaubeVeranstaltung

Einladung zum Osterfest

Am Ostersonntag feiern wir das Fest der Auferstehung – den Sieg des Lebens über den Tod.

Unser Festtag startet mit einem bunten Osterfrühstück am Ostersonntag um 8.30 Uhr. Wir freuen uns, wenn Ihr das Buffet nach „Bring & Share“-Art mit Euren Mitbringseln ergänzt. Für die Basis mit Kaffee und Brötchen ist gesorgt. Bitte tragt euch zur Planung vorher in die Liste in der Communi-App ein, damit wir wissen, mit wie vielen Personen ihr kommt.

Mit Pastor Ralf Schweinsberg wollen wir im Gottesdienst Gott loben, die vertrauten Osterlieder singen und die befreiende Botschaft hören, dass das Grab leer ist. Ihr seid herzlich willkommen, diesen besonderen Morgen in unserer Gemeinschaft zu erleben und das neue Leben zu feiern, das Gott uns schenkt!

Wir wünschen allen ein frohes, gesegnetes Osterfest!

Glaube

„Vater, Sohn und ???“

In der heutigen Tageslese aus Johannes 16, 5-15 geht es um den Heiligen Geist. Unter dem Vater können wir uns einiges vorstellen. Unter dem Sohn Jesus Christus auch. Aber wer ist der Heilige Geist? Der Tröster, der Geist der Wahrheit, der die Augen aufgehen lässt?

Unser Thema am Dienstagabend, 24.03.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

AktuellesGlaubeImpuls

Kreuzweg – Weg der Hoffnung

Weg der Hoffnung

Wenn wir uns bekreuzigen, erinnern wir uns unbewusst an den Leidensweg von Jesus. Wir möchten Sie einladen, diesen Weg in der Karwoche bewusst mitzugehen, uns an sein Leiden und Sterben zu erinnern, aber auch die Menschen heute mit ihrem Leid und Schmerz in den Blick nehmen. Der ökumenische Arbeitskreis (Ev.-methodistische Gemeinde Brombach, Katholiken Schmitten und Reifenberg, Protestanten Arnoldshain, Dorfweil und Rod am Berg) möchte Sie dazu einladen. Wir bauen die Kreuzweg-Stationen, die Jesus zu seiner Hinrichtung ging, beginnend und endend an der Ev.-methodistischen Kirche in Brombach, als Orte der Besinnung nach. Der Weg führt durch Hunoldstal und über den Weiltal-Wanderweg und ist ca. 2,2 km lang. Jede Station lädt ein, über einen Impuls nachzudenken, z. B. „Verurteilt„, „Annehmen„, „Machtlos„, „Lieben„, „Mitfühlend“ oder „Entkräftet„. Zur Eröffnung dieses Kreuzweges an Palmsonntag feiern wir einen feierlichen, kreativen, ökumenischen Gottesdienst in der Ev.-methodistischen Kirche in Brombach:

Sonntag, den 29. März 2026 um 10 Uhr

Den Kreuzweg können Sie vom 29. März bis 12. April 2026 erwandern. Genießen Sie diese Karwoche und das Osterfest in einer besonderen Weise. Am Ende des Rundweges, nach dem alten Friedhof in Brombach wieder zurück an der ev.-meth. Kirche, erwartet Sie das Licht der Auferstehung. Der Kreuzweg möchte ein Weg der Hoffnung in unseren unruhigen Zeiten sein.

Rosi Fischer-Gudszus

Link zum Streckenverlauf

Glaube

„Wie im Himmel“

Jesus erzählt, wie es im Himmel sein wird. Was niemand wissen kann, aber wir alle gerne wissen möchten: Wie wird es sein, wenn wir sterben – und was kommt danach? In der heutigen Tageslese aus Johannes 14, 1 ff erzählt Jesus genau dies und noch viel mehr.

Unser Thema am Dienstagabend, 17.03.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

GlaubeVeranstaltung

Kirche Kunterbunt

Die Welt im Glas

Wie groß ist eigentlich die Welt? Und passt die ganze Pracht der Schöpfung in ein einfaches Einmachglas? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht die nächste Kirche Kunterbunt am Sonntag, den 22. März, auf den Grund.
Unter dem Motto „Das Schöpfungsglas“ verwandelt sich unsere Kirche von 10:00 bis 13:00 Uhr in einen Ort zum Staunen, Experimentieren und Mitmachen. Unterstützt werden die Teilnehmer dabei von einem ganz besonderen Gast: Der neugierige Geier Geri ist mit von der Partie und hilft dabei, die kleinen und großen Wunder der Natur unter die Lupe zu nehmen.
Die Kirche Kunterbunt ist kein klassischer Gottesdienst, sondern ein buntes Format für alle Altersgruppen. In den Aktiv-Stationen wird kreativ gebastelt, experimentiert, gespielt, und jeder kann sich ein Stück Natur für zu Hause gestalten. Eine spannende Vorlesegeschichte darf auch nicht fehlen. Pastor Ralf Schweinsberg lädt zu einer offenen Gesprächsrunde ein, um gemeinsam über die Bewahrung der Schöpfung nachzudenken.
Nachdem gemeinsam entdeckt und gefeiert wurde, endet der Vormittag in gemütlicher Runde. Alle Besucher sind herzlich zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen, um die Erlebnisse bei guten Gesprächen ausklingen zulassen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Alle sind willkommen – wir freuen uns auf viele Besucher!

Herzliche Einladung zu diesem kunterbunten Start ins Jahr!

 

– Während der Veranstaltung erstellen wir Fotos für Publikationen unserer Gemeinde –

Glaube

Freut euch – trotzt allem Leiden!

Mitten in der Passionszeit erklingt dieser Ruf am kommenden Sonntag Lätare. Freuen – warum? Weil schon im Sterben das Leben begriffen ist. Plastisch die Bilder, die Jesus wählt: Nur das Samenkorn, das in die Erde fällt, bringt Frucht. Brot muss verzehrt werden, um stärken zu können. Er selbst ist das Brot für uns, das jetzt schon den Hunger nach Leben stillt.
Auch wenn wir nur das Schlimmste sehen: Trost ist ganz nahe. Denn Gottes Zusage gilt: „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.“

Unser Thema am Dienstagabend, 10.03.2026 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

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Ralf Schweinsberg

AktuellesGlaubeVeranstaltung

„Kommt! Bringt eure Last.“

Zum Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.

In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit gut 100 Jahren für den Weltgebetstag. Rund um den 6. März 2026 werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen: Gemeinsam mit Christ*innen auf der ganzen Welt feiern wir diesen besonderen Tag. Wir hören die Stimmen aus Nigeria, lassen uns von ihrer Stärke inspirieren und bringen unsere eigenen Lasten vor Gott. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Seid willkommen, wie ihr seid.

Kommt! Bringt eure Last.

2449 ZmLZ
Laura Forster, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V.

Weltgebetstag am 06. März 2026 um 19.00 Uhr in der Ev. Kirche Dorfweil

Glaube

Gott will nicht?

Gott will nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht. Inmitten unserer Erfahrungen von Leid und Schuld erinnert uns das Evangelium des kommenden Sonntags an die Liebe Gottes, der nicht will, dass Menschen verloren gehen.
Wenn die Not groß ist, dann hilft es, sich selbst – und Gott – daran zu erinnern: „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit!“

Unser Thema am Dienstagabend, 24.03.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

GlaubeImpuls

Was ich nicht höre, das wurde nicht gesagt

Kinder machen es uns vor: Ohren zu, Durchzug an, als sei das Gesagte nie gefallen. Auch wir Erwachsenen ziehen uns oft zurück — aus Gewohnheit, Überforderung oder weil eine Botschaft uns trifft, wo es wehtut.

Manchmal wirkt eine Botschaft scharf und unbequem. Ein Kommentar, eine Statistik, ein persönliches Zeugnis kann uns in eine Ecke stellen, in der wir uns unwohl fühlen. Solche Worte können trennen — von eingefahrenen Gewohnheiten, von falschen Selbstbildern oder von Verdrängtem. Das schmerzt, ist aber oft Voraussetzung für Veränderung. Wer nur bequeme Botschaften zulässt, bleibt leicht beim immer Gleichen hängen.

Jesus erzählt einmal eine Geschichte von einem Sämann, der über sein Feld läuft und großzügig Samen ausstreut (Lukas 8, 4-8). Längst nicht alles fällt auf fruchtbaren Boden und hat eine Chance, sich zu entwickeln. Und doch wächst einiges – wenn auch langsam und zunächst unscheinbar. Am Ende, so meint Jesus, ist das auch mit unserem Hören so. Hören erfordert Mut und Geduld. Mut, weil echte Aufmerksamkeit uns verwundbar macht und Geduld, weil Veränderung Zeit braucht.

Oftmals scheinen gute Worte leider keine Wirkung zu entfalten – dem widerspricht Jesus nicht. Mancher Samen, so erzählt er, fällt auf steinigen Boden und vertrocknet: Wir hören, haben gute Vorsätze und doch ändert sich wenig. Wie oft habe ich schon erlebt, dass eine Predigt mich nicht angesprochen hat, ein guten Rat verhallte und eine Mahnung mich gar nicht erreichte.

Aber Gottes Saat arbeitet anders. Manchmal setzt sie sich still fest, wächst im Verborgenen, schiebt Wurzeln, ehe erste Triebe sichtbar werden. Das Vertrauen darauf fällt mir schwer: Ich will Resultate, Beweise, sofortige Veränderungen. Doch Gott hat Geduld. Er streut seine Botschaft großzügig aus — in Predigt, im Gespräch, im Flüstern des Gewissens — und sie bleibt nicht wirkungslos. Seine Botschaften können mein Denken und Handeln verändern, auch wenn ich sie zuerst ignoriere.

Und erwachsene Aufmerksamkeit unterscheidet sich von kindlichem Wegdrehen: Sie ist aktiv! Sie nimmt wahr, sammelt, wägt ab, lässt zu, was unbequem ist, und gibt Raum für das, was langsam wirkt. Und manchmal trifft eine Beobachtung oder ein Gespräch unvermittelt mitten ins Herz — dann passiert Veränderung.

Für den Alltag heißt das: Einfaches Ignorieren und Weghören ist keine Lösung. Wir sollten uns fragen, welche Stimmen wir absichtlich überhören und warum. Welche Impulse sind unbequem, aber vielleicht doch wichtig? Welche Ideen lasse ich zu, damit sie später Früchte tragen? Und wie schaffe ich Räume, in denen ich Aussagen hören und prüfen kann – ohne sofortige Verurteilung, aber mit dem Anspruch auf Veränderung?

Kurz: Worte werden ausgesprochen und ihre Kraft hängt nicht allein von meiner Bereitschaft ab, sie sofort aufzunehmen. Vieles bleibt unsichtbar wirksam. Wenn ich aufmerksam bleibe, bereit zu hören, zu prüfen und, wo nötig, auch mein Verhalten zu ändern, dann kann sich vieles bei mir und in der Welt verändern.

Ralf Schweinsberg

AktuellesGlaubeImpulsVeranstaltung

Bibel-Lounge

Staffel 3 von „The Chosen“ startet!

Wir laden herzlich dazu ein, die bewegende Geschichte von Jesus und seinen Jüngern gemeinsam zu erleben. Die Vorführungen finden ab dem 6. Februar jeweils freitags in unseren Räumen der Evangelisch-methodistischen Kirche Brombach (Merzhausener Str. 3) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Die dritte Staffel der Erfolgsserie, die im Deutschen den Titel „Bei mir findest du Ruhe“ trägt, vertieft die Beziehungen der Jünger zu Jesus nach der Bergpredigt. Sie zeigt ihre erste gemeinsame Mission zu zweit und wie sie dabei mit Herausforderungen wie der Brotvermehrung, aber auch ganz persönlichen Problemen konfrontiert werden. Während die Popularität Jesu wächst, nehmen auch die Spannungen durch die religiösen und römischen Machthaber zu. Die Zuschauer erleben hautnah, wie die Jünger in diesen Konflikten lernen müssen, auf Gott zu vertrauen.

Gemeinschaft erleben beim „Bring & Share“: Wir betten das Anschauen der Folgen in einen gemütlichen Rahmen ein: Um 18:00 Uhr beginnt der Abend mit einem gemeinsamen „Bring & Share“-Abendessen, zu dem jede(r) eine Kleinigkeit für das Buffet beiträgt. Um 19:00 Uhr startet die Filmvorführung, an die sich eine offene Gesprächsrunde über das Gesehene anschließt. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 21:00 Uhr geplant. Selbstverständlich sind auch Gäste, die nur zur Filmvorführung kommen möchten, herzlich willkommen!

Die Termine im Überblick: Die Vorführungen finden am 6.2., 13.2., 20.2., 27.2., 20.3., 27.3. sowie am 10.4. und 17.4. jeweils um 19:00 Uhr statt.

– Während der Veranstaltung erstellen wir Fotos für Publikationen unserer Gemeinde –

GlaubeImpuls

Jahreslosung 2026

Gedanken zur Jahreslosung 2026

Die Gestaltung der Jahreslosung ist immer wieder eine schöne Herausforderung. Ebenso eine willkommene Abwechslung mit interessanten Gedanken, Eintauchen in die Jahreslosung als solches. Die Überlegungen welches Bild passt zur Jahreslosung, passt das Format, die Farbe, kann es uns das ganze Jahr über begleiten? So haben Johannes und ich uns dieses Jahr recht schnell für dieses Motiv entschieden und freuen uns, wenn jeder für sich den Zusammenhang von Jahreslosung und Bild auf unterschiedliche Weise entdecken kann. Das Bild ist nicht für die Jahreslosung entstanden, sondern von mir vor ca. 10 Jahren mit Acryl auf Leinwand gebracht und fiel mir bei unseren Überlegungen spontan ein. Das Bild hat eine Größe von 60 x 80 cm. Auf dem hier gezeigten Bild ist es im originalen Seitenverhältnis. Nach dem wir es auf die Größe unseres Banners (1,1 x 3,65 m) gebracht haben, waren wir uns einig, dass das Bild durch die Änderung nichts an Spannung verliert. Wir freuen uns, wenn es auch euch anspricht.
Für die Auswahl der Motive ist es uns immer wichtig die Jahreslosung nicht isoliert zu betrachten, sondern auch im textlichen Zusammenhang, so nun hier die Verse 1-5 aus
Offenbarung 21 (Elberfelder Bibel)
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.
Aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Fabienne Sita zur Jahreslosung,
dieser Auszug, den ich sehr gut mit dem Bild in Verbindung bringen kann.
Diese Verse beschreiben einen neuen Himmel und eine neue Erde: einen Ort, an dem es kein Leid, keine Tränen und keinen Tod mehr gibt. Es klingt zu schön, um wahr zu sein. Doch es war von Anfang an Gottes Plan und unsere Bestimmung, in Freiheit, Fülle und Intimität mit ihm zu leben. Immer wieder begegnen wir dieser Sehnsucht nach Vollkommenheit und Verbundenheit. Unser Herz lechzt förmlich danach. Wir wünschen uns das Happy End nicht, weil wir an Märchen glauben, sondern weil es tief in uns verankert ist.
Wenn wir in Offenbarung 21 weiterlesen, wird dieser neue Ort mit unübertroffener Pracht beschrieben, aber auch als völlig frei von Angst, Dunkelheit und Gräuel. Es erscheint wie ein Märchen: Straßen aus Gold, Tore aus Perlen und die Herrlichkeit Gottes, die so hell leuchtet, dass es keine dunkle Nacht mehr gibt. Hier gibt es nichts zu verstecken, nichts zu fürchten und nichts, was wir vermissen könnten

Banner: © 2026 Bernd Müller & Johannes Fritz

GlaubeVeranstaltung

Kirche Kunterbunt

Alles auf Anfang: Ein „Happy End“ für 2026!

Was alt ist, darf neu werden – unter diesem hoffnungsvollen Versprechen der Jahreslosung steht unsere nächste Kirche Kunterbunt am 25. Januar von10 bis 13 Uhr. Gemeinsam wollen wir entdecken, was es bedeutet, wenn Gott sagt: „Siehe, ich mache alles neu“. (Offenbarung 21, 1-5)

Freut Euch auf einen bunten Vormittag für die ganze Familie! Nach dem Start mit Geier Geri warten spannende Stationen: Gestaltet beim Upcycling Neues aus Altem, werdet kreativ am gemeinsamen Plakat oder begebt Euch auf einen Parcours durch den Erneuerungsprozess von alt nach Neu. Während die Kinder im Geschichtenraum zuhören, gibt es für die Erwachsenen die Möglichkeit zur Gesprächsrunde mit dem Pastor im Kirchenraum.

Abgerundet wird die Zeit durch eine gemeinsame Feier und ein anschließendes Mittagessen.

Herzliche Einladung zu diesem kunterbunten Start ins Jahr!

 

– Während der Veranstaltung erstellen wir Fotos für Publikationen unserer Gemeinde –

Glaube

Gott geht mit

Heute kommen sie, die „heiligen drei Könige“ – sie bringen aber nicht nur Geschenke, sie bringen auch einen schwer Weg für die junge Familie mit.
Am Anfang des neuen Jahres hoffen wir auch Gottes (leichte, schöne, bequeme) Führung – aber sind wir auch bereit, seinen Weg mitzugehen? Für Maria und Josef ging es erst einmal auf die Flucht …

Unser Thema am Dienstagabend, 07.01.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

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Ralf Schweinsberg

AktuellesImpuls

Der Herr ist nahe

„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!“

(Philipper 4,4)

Diese Worte wirken wie ein Lichtschein in dunkler Zeit: Gott kommt zu uns! Und wo Gott nahe ist, beginnen sich die Verhältnisse zu verändern. Dort, wo Not war, wächst Hoffnung.
Die Bibel verspricht keine heile Welt. Sie sieht die Hungrigen und Gedrückten, die Mächtigen auf hohen Sitzen. Doch das Kommen Gottes dreht die Perspektive um: Hungrige werden satt, die Mächtigen verlieren ihr Podest.
Diese Umkehr betrifft nicht nur Politik oder Gesellschaft, sie verändert Herzen und Begegnungen. Freude, die aus der Nähe Gottes erwächst, befreit von Eitelkeit und Härte. Sie macht schön — nicht als Make-up, sondern als lichte Haltung, die das Gesicht eines Menschen verwandelt.
Denken wir an das ganz Alltägliche: Eine junge Mutter, die ein Kind erwartet, fängt an zu leuchten. Ihre Vorfreude verändert ihr Gesicht, ihre Worte, ihren Gang. Verliebte, die sehnsuchtsvoll aufeinander warten, beginnen zu strahlen. Sie sehen anders, sprechen anders, schenken mehr. Solche kleinen Wunder des Leuchtens sind Vorboten dessen, was der Advent verkündet. Der Vierte Advent erinnert uns: „Der Herr ist nah!“ Diese Botschaft ist nicht privat; sie springt über, sie lädt ein, sie steckt an.
Nehmen wir zwei Frauen aus der Bibel als Beispiel: Sarah, der in hohem Alter ein Sohn verheißen wird, erlebt noch einmal das Staunen des Lebens. Gott sagt Ja zu ihr und Altersgrenzen werden übersprungen. Maria, die junge Frau aus Nazareth, lobt Gott dafür, dass er die Niedrigen erhöht und die Mächtigen stürzt. Ihre Freude ist kein leichter Optimismus, sondern ein protestierendes Lob: Gott nimmt Partei für die Schwachen.
Beiden Frauen ist gemeinsam, dass ihre Freude sie verändert und sie selbst zu Trägerinnen der Verheißung macht. Wie aber lässt sich diese Freude leben? Zunächst: Sie ist kein flüchtiges Gefühl, sondern entschiedenes Vertrauen. Wer glaubt, dass Gott nahe ist, beginnt anders zu handeln. So wie die Nachbarin, die bemerkt, dass die ältere Frau im Hausflur oft einsam wirkt. Statt weiter zu grüßen, lädt sie sie zum Tee ein, hört zu und bringt Lebensmittel vorbei.
Das ist keine Politik, das ist Freude in Aktion. Eine Freude, die hungrige Herzen sättigt und die Macht der Gleichgültigkeit bricht. Solche kleinen Gesten nähren das, was Advent meint: die Welt ein Stück gerechter und menschlicher zu machen.
Und diese Freude ist ansteckend: Wenn wir glauben, dass Gott bei den Schwachen ist, verlieren wir die Angst vor dem anderen, dem Fremden. Wir werden gütiger im Blick und großzügiger in der Tat. Freude macht uns offen für Hoffnung, sie schenkt Mut, das Richtige zu tun statt nur das Bequeme.
Am Ende steht kein triumphaler Abschluss, sondern ein Weg: Der Herr ist nah. Und weil er nah ist, dürfen wir hoffen, handeln und froh sein. Die Botschaft des Advents ruft uns zu: „Freuet euch! Lasst diese Freude eure Gesichter erhellen, eure Hände tätig werden und eure Gemeinschaften wärmer machen.“ So wird Advent zur einer Zeit, in der die Welt Stück für Stück menschlicher wird – durch das Licht, das aus Freude wächst.

Ralf Schweinsberg

 

Glaube

Die Farbe des Advents?

Violett. Er gehört zur „Bußzeit“ – was nichts anderes bedeutet als: Vorbereitungszeit. Aber nicht für ein perfektes Weihnachtsessen und – fest. Sondern für mich und die Ankunft Jesus in meinem Leben. Aber wie kann das aussehen? Wie kann ich mich vorbereiten?
Johannes der Täufer gilt als „Wegbereiter“ für die Ankunft Jesu. Er findet nur leider wenig schmeichelhaften Worte für die Menschen seiner Zeit – Matthäus 3, 7ff.

Unser Thema am Dienstagabend, 16.12.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

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Ralf Schweinsberg

AktuellesImpuls

Wohlfühlzeit Advent?

Freitag sprach ich mit einem Bauunternehmer über Weihnachten. Seine Frau ist vor drei Monaten an Krebs gestorben. Er fragte: Wie wird wohl Weihnachten dieses Jahr? Ich konnte seine Sorgen spüren, seine Angst vor den kommenden Tagen. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit tut der Verlust besonders weh. Jetzt sehen wir deutlicher die Verletzungen, Risse und Brüche in unseren Familien.

Viele sind heute Patchwork-Familien, mit interessanten Fragen: Wie feiere ich, mit wem, wann, wie lange und wo? Feiere ich in der alten Heimat oder mit der Familie meiner Partnerin? Bin ich bei meiner Mutter oder meinem Vater? Wie schaffen wir noch den Besuch bei den Schwiegereltern? Wie mache ich es allen recht? Wie werde ich allen gerecht? Wie komme ich zu meinem Recht?

Advent und Weihnachten sind nicht einfach. Für manche Menschen sind diese Wochen schwierig, für andere unerträglich. Die Zeit erinnert schmerzlich daran, wer und was fehlt: der Vater, der überraschend gestorben ist; ein Kind, das im Sommer starb; der Arbeitsplatz, der verloren ging, der Partner, der mir abhandengekommen ist. Die Botschaft von Geburt, Stall, Hirten und Königen trifft Menschen mit solchen Erfahrungen oft nicht.

Es stimmt leider nicht, dass die Zeit alle Wunden heilt. Manche Verletzungen werden Teil dessen, wer wir sind. Narben bleiben und Wunden heilen nicht vollständig. Advent und Weihnachten wirken für viele wie eine simple Inszenierung, mit der sie nichts anfangen können.

Doch es gibt auch eine andere Perspektive. Ein Adventswort sagt: „Dann kommt der Menschensohn auf einer Wolke mit göttlicher Macht und Herrlichkeit und alle werden ihn sehen. Dann richtet euch auf und erhebt den Kopf: Bald werdet ihr gerettet!“ Wir sollen den Blick zu heben — gegen die Last der Trauer, gegen Schuld und gegen einengende Routinen. Wer den Blick erhebt, kann freier atmen.

Jesus sagt: „Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: Wenn die ersten Blätter herauskommen, dann wisst ihr, dass der Sommer bald da ist.“ So wie die Natur zuverlässig wiederkehrt, so ist auch Verlass auf das Nahen der Erlösung. Jesus will sagen: Er kommt nicht nur am Ende der Zeit, sondern immer wieder in mein Leben. So wie Blätter immer wieder neu ausschlagen. Darauf kann ich mich verlassen. Er ist da, jetzt und hier, lässt mich nicht los, gerade in finsteren Tälern. Er steht mir zur Seite, still und unerkannt, in diesem Jahr und alle Jahre wieder.

Ralf Schweinsberg

 

Glaube

Seht auf und erhebt eure Häupter!

Kopf einziehen und durch! Oder „Kopf hoch, wird schon wieder“, sagen wir – ein schwacher Trost. Wir sind meist sprachlos, wenn andere beschwert sind.
Gerade den Gebeugten und Niedergedrückten, den Zurückgewiesenen und Benachteiligten gilt die Frohe Botschaft: Haltet durch! Richtet euch auf, denn Gott sieht die Bedrängnis und hört das Klagen.
Auch wenn es nicht so scheint: Wer auf Erlösung wartet, hofft nicht vergeblich. Wie der Frühling auf den harten Winter folgt und die Ernte auf die Saat, so wird der Sehnsucht nach Gott sein Kommen folgen. Darum: Kopf hoch, damit ihr ihn kommen seht!
Adventlich leben heißt, in Erwartung leben. Der Advent schließt auch die Hoffnung auf die Wiederkunft Christi ein.

Unser Thema am Dienstagabend, 02.12.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

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Ralf Schweinsberg