Evangelisch-methodistische Kirche

Schmitten-Brombach im Taunus

Gedanken ...


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor Kurzem las ich eine Geschichte von einem Jungen, der mit seinem Vater das erste Mal Eisenbahn fuhr. Er war ganz begeistert von allem, was so schnell am Fenster vorbeizog. Sein Mund stand nicht still. 

Doch dann fuhr der Zug in einen Tunnel, es war auf einmal stockdunkel. Damals brannte in den Zügen wohl noch kein elektrisches Licht. Der Junge wurde ganz still, und nach einiger Zeit fragte er zaghaft: „Papa, bist du noch da?“ Der Vater tastete im Dunkeln nach seinem Sohn, nahm ihn in den Arm und versicherte ihm: „Ich bin bei dir.“

Wir kennen diese Tunnelsituation wahrscheinlich aus dem eigenen Leben. Gerade noch waren wir voller Elan und Lebens-freude, dann wird es auf einmal beschwerlich, die Sicht nach vorne ist genommen, und die Orientierung geht verloren. Der kleine Junge vergewisserte sich seines Vaters in der Dunkelheit. Genau das können wir auch tun: „Vater im Himmel, bist du noch da?“

Im Advent, mitten in den dunkelsten Wochen des Jahres, bereiten wir uns vor, dass Jesus, das Licht der Welt, es auch in unserem Leben hell macht. Er ist da, auf ihn können wir uns verlassen auch in Tunnelerfahrungen und auf schweren Wegstrecken. Er wird uns antworten auf unsere zaghaften Fragen: „Bist du noch da?“

Eine lichtvolle Zeit durch den November, die Advents- und Weihnachtszeit und einen Jahresbeginn unter Gottes Segen wünsche ich Ihnen/euch von Herzen 

Cornelia Trick 



 
Wenn Sie die Aufzeichnung unseres ZDF-Fernsehgottesdienstes aus Brombach vom 19.Juli nochmal schauen möchten, einfach auf das ZDF-Bild klicken, oder hier .


Hallo -

Auf unserem Fensterbrett habe ich dieses Weihnachten wieder meine Lieblingskrippe aufgebaut – die biblischen Krippenfiguren aus einfachen Holzklötzen, die beschriftet sind.


Mir gefällt die sachliche Darstellung der Weihnachtsgeschichte. Gott wird Mensch, das ist die Botschaft. 


Monatsspruch für Januar: 

Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen..       
 
(Lukas 5, Vers 5)

 
 



     (zur Weiterleitung bitte Grafik anklicken)

Das Drumherum ist Nebensache. Ob Maria einen blauen Mantel trug, ob Josef einen Stab in der Hand hielt, ist Nebensache. Die Holzklötze lassen meiner Phantasie Raum und laden ein, der Krippendarstellung ein eigenes Gesicht zu geben. 

So haben wir bei einem Familientreffen in den Weihnachtstagen ein interessantes Spiel gespielt. Wir haben uns gegenseitig den einzelnen Figuren zugeordnet. Die Eine sahen wir als Hirtin, sie kann leicht andere mitreißen, erzählt gerne von ihrem Glauben. Den Anderen konnten wir uns gut als Maria vorstellen. Er hört gut zu, überlegt lange, bewegt Worte im Herzen, und wenn er dann was sagt, hat es Hand und Fuß. Eine von uns fand sich selbst in den Königen wieder. Sie sagte, sie würde dem nachgehen, was Gott ihr zeigt. Und Anbetung, wie sie die Könige praktizierten, wäre ihr sehr wichtig. Selbst einen Josef fanden wir, er sagt nicht viel, aber geht seinen Weg entschlossen und in der Gewissheit, Gottes Fingerzeigen zu folgen.

Vielleicht fällt es mit Holzklötzen leichter, in die Rollen der Weihnachtsgeschichte zu schlüpfen.

Jesus lädt uns ein, zu ihm in den Stall zu kommen – alle Jahre wieder. 

Herzliche Grüße,

Cornelia Trick 


(Sie möchten uns schreiben? Einfach auf diesen Satz klicken. Auch wenn Sie Interesse an unserem aktuellen Gemeindebrief haben, schreiben Sie uns bitte eine Nachricht. Es gibt ihn digital als PDF-Datei oder als Druckversion postalischem Versand)

Aktuelle Hinweise



  • Besondere Veranstaltungen:


  • Zu unserer Monats-übersicht kommen Sie hier: Link
     




    
  
 
  • Das besondere Geschenk:
     
    Der Pin mit unserem Kirchenfenster-motiv ist über unseren Büchertisch erhältlich! Ideal als Mitbringsel, Gastgeschenk, als kleine Aufmerksamkeit und Zeichen der Verbundenheit.