Evangelisch-methodistische Kirche

Schmitten-Brombach im Taunus

Hallo,

schön, dass Sie bei uns vorbeischauen,

ein lieber Freund hat uns im Frühjahr einen Brutkasten für Meisen gebaut und geschenkt – passend für uns im Design einer Kirche. Tagelang hatten wir den Eingang unserer „Brut-Kirche“ im Blick. Einmal traute sich eine Meise näher, aber sie schaute nur kurz ins Loch und drehte dann wieder ab. Vor ein paar Tagen endlich: Die Meise schlüpfte durch das kleine Loch und kam nicht wieder heraus. Seitdem schleichen wir um den Kasten, beobachten hin und wieder ein Elternteil, das hineinschlüpft, nie eines, das herauskommt, ansonsten Stille, Eier können ja nicht zwitschern.

Unser Freund erzählte von seinen Erfahrungen mit Brutkästen. Oft sieht man wohl erst im Herbst, wer da drin gewohnt hat, wenn der Brutkasten ausgemistet und fürs nächste Frühjahr gesäubert wird. Also brauchen wir Geduld, um dem Geheimnis da drinnen näher zu kommen. Da unsere Brutstation die Gestalt einer Kirche hat, bringt mich das auf ganz unterschiedliche Gedanken:

Unsere Kirchengemeinde sollte eine Brutstation für Menschen sein, die in Kontakt mit Jesus kommen wollen, die Nestwärme brauchen und Futter für ihre Seele oder auch konkrete Hilfe für ihr Leben. Es ist wohl sinnvoll, dass die Wände aus Stein und nicht aus Glas sind. Zum Brüten, Wachsen und Gedeihen gehört der geschützte Raum. Wer will sich schon zuschauen lassen, wenn er oder sie vom Heiligen Geist berührt wird und den Tränen freien Lauf lässt? Wer will dabei beobachtet werden, wie er im Gebet um einen Plan für sein Leben ringt?

Aber andererseits wäre eine gewisse Sichtbarkeit für eine Gemeinde auch gut. Wie ich neugierig auf Lebenszeichen von jungen Vögeln warte, so geht es vielleicht auch unseren Mitmenschen in Bezug auf uns als Christen. Zu gerne wüssten sie, was wir da im Gottesdienst und bei unseren Veranstaltungen machen. Zu gerne würden sie die Auswirkungen unseres Zusammenseins hautnah erleben.

Wir sind Brutkasten, aber wir sind auch Schaukasten der Liebe Gottes. Gut, dass wir nicht nur im Kirchengebäude leben, sondern unsere Mitmenschen im Alltag treffen. Dort können wir sie mit Jesus bekannt machen und sie einladen, ihn auch selbst zu erfahren – im geschützten Raum hinter steinernen Wänden, aber mir Fenstern drin.

Einen erholsamen und beschwingten Sommer wünsche ich Ihnen  

Ihre/eure           

Cornelia Trick 

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Veranstaltungshinweise im Juli auf einen Blick:


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Monatsspruch für Juli: 

Sät Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

 
(Hosea, Kapitel 10, Verse 12)
 
 


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Aktuelle Hinweise




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