Evangelisch-methodistische Kirche

Schmitten-Brombach im Taunus

Aus der Presse

   



11.09.2017 (Taunuszeitung, Neue Presse) 

95 Thesen und 4 reformatorische Säulen

Ökumenischer Arbeitskreis beschäftigt sich mit Martin Luthers Werken und Wirken

Von EVELYN KREUTZ

Im Lutherjahr wird viel über den großen Reformator geschrieben und gepredigt. Der ökumenische Arbeitskreis Schmitten lädt unter der Überschrift „Luther im Taunus“ dazu ein, sich mit den vier Säulen, die Luther neu in den Mittelpunkt christlichen Glaubens gestellt hat, zu befassen. Zum Auftakt ging es bei der evangelisch-methodistischen Gemeinde in Brombach um den Glauben.

Brombach. „Allein aus Glauben nimmt Gott Menschen an“, zu dieser Kernaussage Martin Luthers hatten Pastorin Cornelia Trick und Mitglieder der evangelisch-methodistischen Gemeinde Brombach einen Abend für Interessierte aus allen vier Schmittener Kirchengemeinden vorbereitet. Sie beschäftigten sich mit einer der vier reformatorischen Säulen.

Alle vier Säulen hatte Roland Ott von der methodistischen Gemeinde symbolisch in Holz dargestellt. Im Wald hatte er eine abgestorbene Fichte entdeckt, die er mit Genehmigung des Försters fällen durfte. Die hat er in vier Teile geschnitten, die Rinde entfernt und den Stamm sauber gebürstet. Nur die Schnittflächen sind oben grün lackiert und tragen in Goldschrift Luthers Kernaussagen: „Allein der Glaube“, „Allein die Gnade“, „Allein die Schrift“, „Allein Christus“.

Gemeinsame Reise

Methodisten, Protestanten und Katholiken gingen auf Entdeckungsreise, stellten sich selbst und anderen dabei auch kritische Fragen zum Glauben. So ähnlich muss es vor 500 Jahren auch Luther gegangen sein. Über dessen Schul- und Studienjahre und seiner Suche nach dem Schlüssel zu Gott, hatte Johannes Fritz einen Text herausgesucht. Luthers Erkenntnis war: „An Jesus glauben und ihm vertrauen“.

Aus Sicht von Trick bleibt diese revolutionäre Botschaft Theorie, wenn sich Christen nicht damit beschäftigen. Sie selbst, Fritz, Ott und Julia Bernhard hatten verschiedene Bibelstellen herausgesucht, die geeignet waren, in Gruppengesprächen dem Geheimnis des Glaubens näher zu kommen.

Da war etwa die Geschichte vom Vater eines besessenen Jungen. Darin fanden sich Teilnehmer wieder, die selbst eine schlimme Krankheit oder den Verlust eines geliebten Menschen erlebt haben. Aber auch, wer jemandem in solchen Situationen beigestanden hatte, kannte die Frage, die immer wieder gestellt wird: „Warum tut Gott einem so etwas an?“ Selbstmitleid sei in solchen Fällen die schlechtere Lösung, da waren sich die Teilnehmer einig.

Doch nicht jeder habe die Kraft, aktiv zu werden, um neue Hoffnung zu schöpfen. „So einfach ist es nicht“, meinte Fritz. Selbst wer Gott eine ganze Menge zutraue und davon ausgehe, „Jesus wird es schon richten“, müsse damit rechnen, dass der ihm bestimmte Weg ein anderer sein könne.

Dass Betroffene auch aus solchen Prüfungen gestärkt hervorgehen können, machten die Teilnehmer an konkreten Beispielen fest. Da war der junge Arbeitskollege, dessen Frau bei der Geburt des gemeinsamen Kindes gestorben war und der das Gefühl hatte, Gottes Gnade gelte nicht für ihn. Doch auch er könne es nach einer Zeit der Trauer schaffen, aus dem tiefen Tal wieder herauszukommen.

Anlässlich des 45. Jahrestags des Anschlags bei den Olympischen Spielen in München zeigte eine Teilnehmerin auf, dass selbst bei Terror Vergebung möglich ist. So habe sie im Radio Interviews mit Angehörigen der Opfer verfolgt. „Wie diese Betroffenen trotz anfänglicher Verbitterung doch noch Gottvertrauen und Vertrauen in andere Menschen haben, das ist schon imponierend“, stellte sie fest.

Kein Wunschkonzert

Klar war allen „Das Leben ist kein Wunschkonzert.“ Das Gebet diene auch nicht vordergründig dazu, Gott milde zu stimmen, damit er einen selbst verschone. Vielmehr gehe es darum, Vertrauen zu lernen auch in sich selbst und seine Stärke, mit schwierigen Situationen fertig zu werden.


Mit freundlicher Genehmigung Taunuszeitung, 11.09.2017, Harald Konopatzki



29.03.2016 (Usinger Anzeiger)


 Mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeiger, 29.03.2016, Hr. Bugge


 15.07.2015, (Usinger Anzeiger)  


  Mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeiger, 15.07.2015, Hr. Hoeppe


  9.07.2015, (Usinger Anzeiger) 


   Mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeiger, 09.07.2015, Hr. Bugge


   18.12.2015, Corina Appel (Taunuszeitung)


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  Mit freundlicher Genehmigung der Taunuszeitung, 18.12., Andreas Burger.


  24.09.2014, Matthias Pieren (Taunuszeitung) 

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  Mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societät-Medien GmbH, 29.09., Anja Petter.



„Jesus ist keine Mythenfigur“

Von Corina Appel 05.08.2014, 03:00 Uhr

Die meisten Gläubigen auf der Welt gehören den christlichen Religionen an. Für Menschen, die sich mit dem Glauben schwer tun, gibt es Angebote, wie die Glaubenswoche der Methodisten.

Brombach. „Wer ist Jesus?“, lautete die erste Frage, die Pastorin Cornelia Trick an ihre rund 20 Gäste stellte. Und dann folgte die provokante Frage: „Hat er überhaupt existiert?“. Hierzu gibt es verschiedene Meinungen. Eine, die Trick vorlas, war: „Glauben an Jesus ist, als würde ich meinen Verstand abgeben.“ Doch Jesus sei überhaupt keine Mythenfigur, meinte die Pastorin zu Beginn der Glaubenswoche in der evangelisch-methodistischen Kirche. „Aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen ist klar, dass Jesus gelebt hat“, stellte sie fest.

Und sie erklärte, worauf diese wissenschaftlichen Erkenntnisse basierten: „Es gibt zehn Bücher aus der Zeit, in der Jesus gelebt hat.“ Diese wurden übersetzt, abgeschrieben und in der ganzen Welt verteilt. Nun könnte man vermuten, dass dabei einiges hinzu gedichtet, anderes weggelassen wurde. Doch dem sei nicht so: „Man hat sie verglichen und sie sind kompatibel.“ Aber nicht nur christliche Texte hätten über sein Leben, sein Wirken und seinen Tod berichtet, auch aus gegnerischen Quellen gäbe es solche Berichte.

Er sei ein Mann mit offensichtlich prophetischer Begabung gewesen, der die Menschen seiner Zeit berührt habe. Und er habe sich Johannes dem Täufer zwar angeschlossen, aber dessen Weltuntergangstheorie nicht geteilt. Vielmehr sei Jesus sehr positiv vorgegangen, und war mit seinen Gleichnissen am Puls der Zeit. Auch muss er ein Heiler gewesen sein, was vor 2000 Jahren nicht außergewöhnlich war.

Soweit die Feststellungen, dass Jesus gelebt hat. Doch wie wirkt sein Leben und sein Tun sich auf die heutigen Christen aus? 


Darum ging es in der Glaubenswoche. Und um das Beantworten einiger Kernfragen des christlichen Glaubens wie: Worauf kommt es im Leben wirklich an? Und was lässt mein Leben gelingen?

Die Glaubenswoche enthält Elemente des Alpha-Kurses, der überkonfessionell in vielen Ländern der Erde durchgeführt wird, berichtete die Bad Sodener Pastorin. „Er ist daraus entstanden, dass viele Menschen mit dem Glauben nichts anfangen können.“ Daher sei das Kursangebot so konzipiert, dass er den Verstand anregen soll, vor allem wenn die Menschen erfahren, dass der christliche Glaube auf realen Grundlagen beruht.

Nach einer Einstimmung mit Imbiss, angenehmen Unterhaltungen und Gesang, wandten sich die Teilnehmer in der ersten Ferienwoche jeden Abend einem anderen Thema rund um den Glauben zu. Während der Gesprächsrunden ergaben sich viele Möglichkeiten, die eigene Sichtweise darzulegen und Fragen zu stellen. Beispielsweise: „Was bedeutet Jesus in meinem Leben. Oder: „Warum sagt er nicht klarer, was er will?“

Mit freundlicher Genehmigung der Taunuszeitung, 6.8.2014, Frau Konder


Am Sonntag, den 2. März 2014, feierten wir die volle Dienstzuweisung unserer Pastorin Cornelia Trick.

Zum Zeitungsartikel des Usinger Anzeigers

(mit freundlicher Genehmigung der Redaktion, Hr. Bugge, vom 06.03.)

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Mit freundlicher Genehmigung des Usinger Anzeiger, 06.03.2014, Hr. Bugge





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